Portrait
Freiwilligendienste in Zeiten von Corona
Mathias Schmitten: Rückblick auf 2020

„Als ich Anfang Oktober letzten Jahres die Leitung im Zentrum Freiwilligen übernommen hatte, hatte ich mit anderem gerechnet. Und dann kam Corona. Viele Pläne, die ich im Vorfeld hatte und die Erwartungen, wie mein erstes Jahr in der Leitung würde, waren plötzlich obsolet“, erzählt Mathias Schmitten. Im Interview blickt er zurück auf das Jahr 2020. 

Logo zur Kampagne: Zug und Bus, Schrift: Freie Fahrt für Freiwillige
Aktionstag am 4. Dezember 2020
#freiefahrtfuerfreiwillige

Jeden Tag machen sich über 100.000 Freiwillige auf den Weg zum Dienst in ihren Einsatzstellen. Um zu ihrer Einsatzstelle zu gelangen, nutzen die meisten von ihnen die umweltfreundlichen Verkehrsmittel Bus und Bahn. Das Ticket dafür müssen sie in der Regel selbst bezahlen. Damit sich das ändert, gibt es auch in diesem Jahr wieder den bundesweiten Aktionstag #freiefahrtfuerfreiwillige, der von der Diakonie unterstützt wird. 

Portrait
Regionalberater im Portrait: Duisburg
Lars Allofs - der Gemeinschaftstrainer

Lars Allofs (40) ist vom Fußball geprägt. Im Alter von fünf fing er an zu spielen, als Jugendlicher kickte er in der Leistungsstaffel, mit 19 machte er seinen ersten Trainerschein. Weil ihm das Fußball-Unterrichten so viel Spaß machte, stand bald fest, dass eine pädagogische Tätigkeit auch beruflich das richtige für ihn ist. Dann dauerte es aber noch bis 2016, bis Allofs Bildungsreferent und Regionalberater für Freiwilligendienste in Duisburg wurde. Und auch das lag am Fußball.

Beim Corona-Gruß mit Ellenbogen
Gute Chancen für den "Corona-Jahrgang"
FSJ & BFD statt Kompromisse bei der Ausbildungssuche

Der Ausbildungsplatz gestrichen oder erst gar nicht in Sicht – Allein in NRW stehen bislang knapp 13.000 Lehrstellen weniger zur Verfügung als 2019. Statt sich nun auf eine Ausbildung oder auf ein Studium zweiter Wahl einzulassen, starten viele Jugendliche im August und September in ein FSJ oder einen BfD. 

Gruppe beim Padeln
Blitzlichter aus den Seminaren
FSJ & BFD: Freiwilligencamp am Eyller See

Der Eyller See ist ein versteckter, völlig von Bäumen umrahmter See in der Nähe von Kerken. Hier findet einmal im Jahr ein besonderes Abschlussseminar statt. Freiwillige aus mehreren Gruppen kommen zusammen, übernachten in Blockhütten oder selbst mitgebrachten Zelten und füllen den Slogan „Leben erleben“ in kreativen und abenteuerlichen Workshops. 

Gruppe beim Padeln
Blitzlichter aus den Seminaren
FSJ & BFD: Freiwilligencamp am Eyller See

Der Eyller See ist ein versteckter, völlig von Bäumen umrahmter See in der Nähe von Kerken. Hier findet einmal im Jahr ein besonderes Abschlussseminar statt. Freiwillige aus mehreren Gruppen kommen zusammen, übernachten in Blockhütten oder selbst mitgebrachten Zelten und füllen den Slogan „Leben erleben“ in kreativen und abenteuerlichen Workshops. 

Portrait
Blitzlichter aus den Seminaren
Freiwilligendienst in jedem Lebensalter

Beim Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und dem Bundesfreiwilligendienst (BFD) denken viele an junge Menschen in der Orientierungsphase zwischen Schule und Ausbildung. Weniger bekannt ist, dass Erwachsene in jedem Lebensalter einen Freiwilligendienst machen können. Die Diakonie RWL hat eine lange Tradition des Freiwilligendienstes für alle Generationen. Bei einem Seminar in Köln wurden jetzt ältere Freiwillige verabschiedet.

Kind am Hochwasser
Hilfe für Flutopfer
Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche aus Überflutungsgebieten

Ein zerstörtes Haus, kaputte Orte, verzweifelte Eltern: Für Kinder und Jugendliche in den Hochwassergebieten ist gerade nichts mehr, wie es war. Damit sie eine unbeschwertere Zeit mit Gleichaltrigen erleben können, bietet die Diakonie RWL gemeinsam mit diakonischen Einrichtungen und Freiwilligen im August kostenlose Ferienfreizeiten an.

Delegiertenrat in den Freiwilligendiensten der Diakonie RWL
Lebendige Diskussion in der Gruppe
Seminare und Exkursionen
Gemeinschaft erleben, Wissen erweitern

und andere Freiwillige im Alter zwischen 27 und 80 kennenlernen. In einem Jahr bieten wir mindestens 12 Seminartage an. Hinzu kommen wahlweise Exkursionen, zum Beispiel nach Berlin. Die Seminare sind Teil der Arbeitszeit.

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