Nicht von 100 auf 0
Freiwilligendienst 60+ als Brücke in ein wirksames Engagement

Nicht von 100 auf 0: Jürgen Schwarzbeck entschied sich im Übergang in den Ruhestand für einen Bundesfreiwilligendienst. Er steht beispielhaft für Menschen 60+, die ihre Erfahrung einbringen und wirksam mitgestalten könnten.

Portrait. Im Hintergrund Seminarraum mit anderen Freiwilligen
Bundessprecher*innen im BFD
Jürgen Schwarzbeck

Jürgen, 62 Jahre alt, leistet seinen Bundesfreiwilligendienst in einer evangelischen Kirchengemeinde. Im November 2025 wurde er zum stellvertretenden Bundessprecher für den Bundesfreiwilligendienst gewählt. Im Video erzählt er, wofür er sich in dieser Rolle im kommenden Jahr einsetzen möchte.

Portrait
Bundessprecher*innen im BFD
Rebecca Jabone

Rebecca leistet ihren Bundesfreiwilligendienst im sozialen Bereich des Altenheims Haus Salem in Ratingen-Lintorf. Im November 2025 wurde sie zur stellvertretenden Bundessprecherin für den Bundesfreiwilligendienst gewählt. Im Video erzählt sie, wofür sie sich im kommenden Jahr einsetzen möchte. 

zwei Kinder - high five - junger Mann
Schule fertig – und jetzt?
Direktstart in die soziale Arbeitswelt

In NRW ist heute der letzte Schultag. Wer sich traut, nach vielen Jahren in der Schule für ein Jahr in die Arbeitswelt einzusteigen, findet im Freiwilligendienst (FSJ oder BFD) noch zahlreiche freie Plätze. Ein Einstieg ist im Grunde jederzeit möglich – sofern die gewünschte Stelle noch frei ist.

Karte mit Einsatzplätzen
Einsatzstelle finden
4500 Einsatzstellen auf einen Blick

Der schnellste Weg zu einem Freiwilligendienst geht über unsere Freiplatzsuche. Mit 4500 Einsatzplätzen haben wir in fast jedem Ort in NRW und in vielen Orten in Rheinland-Pfalz und im Saarland interessante Stellen in allen sozialen Arbeitsfeldern - zum Beispiel in Kitas, in der Schulbegleitung, in Altenheimen oder der Behindertenhilfe. Eine Bewerbung ist jederzeit möglich!

» Weiter zur Freiplatzsuche
Portrait Regina Kluck
FSJ Move / BFD Move
Freiwilligendienst mit besonders viel Begleitung

Im FSJmove   bekommst du von uns zusätzliche Unterstützung, um dein FSJ zu schaffen. Nicht jeder bringt die gleichen Voraussetzungen mit. Vielleicht war Schule nie dein Ding, du hast viel Stress, psychische Belastungen, Sprachschwierigkeiten oder du bist alleinerziehend - die Herausforderungen für ein erfolgreiches FSJ sind unterschiedlich.

Neustart im BFD
Freiwilligendienst: Startrampe für eine Zukunft im sozialen Bereich

Freiwillige leisten jeden Tag einen Beitrag, die Welt ein klein bisschen besser zu machen, für Kranke und Schwache, für alte Menschen, für Kinder und auch für die Kolleginnen und Kollegen, mit denen sie arbeiten. Und oft ist der Freiwilligendienst der Start oder Neustart in einen sozialen Beruf. So wie bei Helene Bammert. 

Portrait
Portrait: Engagierter Ruhestand im BFD ü27
Marion Sczepek: Nach dem Berufsleben in den Freiwilligendienst – und weiter ins Ehrenamt

Marion Sczepek hat 39 Jahre bei Post und Telekom gearbeitet. Über eine besondere Regelung konnte sie früher aus dem Berufsleben ausscheiden, mit Auflagen. Sie entschied sich für einen Freiwilligendienst in einem Essener Altenheim. Schon nach kurzer Zeit als Freiwillige im Altenzentrum hatte sie zu sich gesagt: „Das hättest du auch 39 Jahre machen können“. 

Portrait von Mathias Schmitten
Geplante Kürzungen bei Freiwilligendiensten gestoppt. Unsicherheit bleibt
„Wir lassen Freiwillige und Einsatzstellen nicht im Regen stehen“

Nach dem Erfolg der Petition "Freiwilligendienste stärken", öffentlichen Protesten und vielen Fachgesprächen mit Politiker*innen wurden die von der Bundesregierung geplanten Kürzungen bei den Freiwilligendiensten zurückgenommen. Da der Bundeshaushalt aber noch nicht verabschiedet ist, bleibt die Unsicherheit bestehen. "Wir lassen die Freiwilligen und die Einsatzstellen auf keinen Fall im Regen stehen", sagt Mathias Schmitten, Leiter des Zentrums Freiwilligendienste der Diakonie RWL.

Megaphon mit Aufschrift: NRW bleib sozial!
Demonstration vor dem Landtag am 19. Oktober 2023
Für ein soziales Nordhrein-Westfalen

In den kommenden Jahren können weniger Menschen Freiwilligenarbeit leisten. Die Bundesregierung plant, die Förderung zu kürzen. Hinzu kommt, dass es insgesamt nicht ausreichend Geld für soziale Arbeit gibt. Viele Kindertagesstätten oder Nachmittagsangebote in Nordrhein-Westfalen können zum Beispiel keine Freiwilligen einstellen, weil das Geld dafür fehlt. Am 19. Oktober soll vor dem Düsseldorfer Landtag gegen den Abbau sozialer Leistungen in NRW protestiert werden.