Karte mit Einsatzplätzen
Einsatzstelle finden
4500 Einsatzstellen auf einen Blick

Der schnellste Weg zu einem Freiwilligendienst geht über unsere Freiplatzsuche. Mit 4500 Einsatzplätzen haben wir in fast jedem Ort in NRW und in vielen Orten in Rheinland-Pfalz und im Saarland interessante Stellen in allen sozialen Arbeitsfeldern - zum Beispiel in Kitas, in der Schulbegleitung, in Altenheimen oder der Behindertenhilfe. Eine Bewerbung ist jederzeit möglich!

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier - Bild: Bundesregierung / Jesco Denzel
60 Jahre FSJ
Bundespräsident würdigt Engagement von Freiwilligen und Diakonie

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat das Engagement von Freiwilligen und Diakonie für eine solidarische Gesellschaft gewürdigt. „Die Freiwilligendienste haben in den vergangenen Jahrzehnten mitgeholfen, den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken – und sie tun es bis heute. Zu dieser Erfolgsgeschichte hat ganz besonders die Diakonie beigetragen, als Wegbereiterin der Freiwilligendienste, als prägende Kraft bei deren Entwicklung, als einer der größten freien Träger“ erklärte Steinmeier bei einer Festveranstaltung am 15. Mai in Berlin.

Postkarte: "Mein Freiwilligendienst zählt!" #Freiwilligendienststaerken #versprechenhalten #kuerztunsnichtweg
Freiwilligendienste in Deutschland werden 60 Jahre alt
Diakonie RWL würdigt Engagement von Freiwilligen

Am 29. April wird das Freiwillige Soziale Jahr 60 Jahre alt. „Ein Erfolgsmodell, das die soziale Arbeit stärkt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt festigt“, sagt Mathias Schmitten, Leiter des Zentrums Freiwilligendienste der Diakonie RWL. Im Interview würdigt er das große Engagement der Freiwilligen für andere Menschen - und ihren politischen Einsatz für die Zukunft der Freiwilligendienste.

Neustart im BFD
Freiwilligendienst: Startrampe für eine Zukunft im sozialen Bereich

Freiwillige leisten jeden Tag einen Beitrag, die Welt ein klein bisschen besser zu machen, für Kranke und Schwache, für alte Menschen, für Kinder und auch für die Kolleginnen und Kollegen, mit denen sie arbeiten. Und oft ist der Freiwilligendienst der Start oder Neustart in einen sozialen Beruf. So wie bei Helene Bammert. 

Delegiertenrat
Interessensvertretung mit vielen Themen

Der Delegiertenrat ist ein Gremium, in dem sich Freiwillige aus allen Seminargruppen zusammenfinden, um ihre Interessen gegenüber den Einsatzstellen, der Diakonie RWL und auch gegenüber der Politik zu vertreten. Unterstützend werden regelmäßig eigene Seminartage für  Delegierte angeboten. Hier ein Bericht zum Delegiertentreffen im Juni 2023.

Portrait
Portrait: Engagierter Ruhestand im BFD ü27
Marion Sczepek: Nach dem Berufsleben in den Freiwilligendienst – und weiter ins Ehrenamt

Marion Sczepek hat 39 Jahre bei Post und Telekom gearbeitet. Über eine besondere Regelung konnte sie früher aus dem Berufsleben ausscheiden, mit Auflagen. Sie entschied sich für einen Freiwilligendienst in einem Essener Altenheim. Schon nach kurzer Zeit als Freiwillige im Altenzentrum hatte sie zu sich gesagt: „Das hättest du auch 39 Jahre machen können“. 

Portrait
Debatte um Pflichtdienst
"Rechtsanspruch auf Freiwilligendienst"

„Wir haben immer wieder die Diskussion darüber, ob es nicht sinnvoll wäre, ein verpflichtendes soziales Jahr einzuführen. Wir sind der Ansicht, das würde uns gar nicht helfen“, meint Mathias Schmitten, Leiter des Zentrums Freiwilligendienste der Diakonie RWL. Als im Jahr 2011 der Zivildienst ausgesetzt wurde, habe man nie gedacht, dass es so viele Freiwillige geben würde. Und die Zahl der Freiwilligen könne noch deutlich steigen, wenn die Politik die Rahmenbedingungen für die Freiwilligendienste verbessert, statt über einen neuen Pflichtdienst zu debattieren. Mathias Schmitten erklärt, wo Bund und Länder mehr tun könnten.

Logo der Initiative
Freiwilligendienst stärken
Erfolg mit 100.000 Unterschriften: Petition beim Deutschen Bundestag für einen besseren Freiwilligendienst

Die Bundesregierung will die Förderung der Freiwilligendienste drastisch kürzen. Ab 2024 sollen hier 78 Millionen Euro eingespart werden. Das ist eine Kürzung der Förderung um rund 25 Prozent. Dagegen wehrt sich eine bundesweite Initiative von Freiwilligen. Unter dem Motto "Freiwilligendienste stärken" haben sie eine Petition beim Bundestag eingereicht, die einen Ausbau der Freiwilligendienste fordert. 100.512 Menschen haben die Petition unterzeichnet.

Portrait von Mathias Schmitten
Geplante Kürzungen bei Freiwilligendiensten gestoppt. Unsicherheit bleibt
„Wir lassen Freiwillige und Einsatzstellen nicht im Regen stehen“

Nach dem Erfolg der Petition "Freiwilligendienste stärken", öffentlichen Protesten und vielen Fachgesprächen mit Politiker*innen wurden die von der Bundesregierung geplanten Kürzungen bei den Freiwilligendiensten zurückgenommen. Da der Bundeshaushalt aber noch nicht verabschiedet ist, bleibt die Unsicherheit bestehen. "Wir lassen die Freiwilligen und die Einsatzstellen auf keinen Fall im Regen stehen", sagt Mathias Schmitten, Leiter des Zentrums Freiwilligendienste der Diakonie RWL.

Megaphon mit Aufschrift: NRW bleib sozial!
Demonstration vor dem Landtag am 19. Oktober 2023
Für ein soziales Nordhrein-Westfalen

In den kommenden Jahren können weniger Menschen Freiwilligenarbeit leisten. Die Bundesregierung plant, die Förderung zu kürzen. Hinzu kommt, dass es insgesamt nicht ausreichend Geld für soziale Arbeit gibt. Viele Kindertagesstätten oder Nachmittagsangebote in Nordrhein-Westfalen können zum Beispiel keine Freiwilligen einstellen, weil das Geld dafür fehlt. Am 19. Oktober soll vor dem Düsseldorfer Landtag gegen den Abbau sozialer Leistungen in NRW protestiert werden.