Jugendliche mit Kerzen
Freiwilligendienste auf dem Kirchentag

In knapp zwei Monaten startet am 19. Juni der Deutsche Evangelische Kirchentag in Dortmund. Über die Hälfte der Besucher sind unter dreißig, haben eigene Themen, Fragen und Erwartungen. Auch viele junge Teilnehmer der Freiwilligendienste der Diakonie RWL sind dabei. Im Zentrum Jugend organisieren sie zum Bespiel inklusive Rollstuhl-Basketball-Turniere. Jürgen Thor, Leiter der Freiwilligendienste bei der Diakonie RWL, erzählt, was geplant ist.

nebeneinander stehend
Bildungsmesse didacta: Freiwilligendienste punkten mit Bildungskonzept

"Digitale Lernwelten" war das Schwerpunktthema der didacta-Messe in Köln, die am 22. Februar zuende ging. Wer sich für "reale" Lernwelten interessierte, war am Stand der Freiwilligendienste der Diakonie RWL genau richtig. Im FSJ und BFD lernen die Teilnehmenden die Realität im sozialen Bereich kennen - in Kitas, in Altenheimen, der Behindertenhilfe, der Flüchtlingshilfe oder auch in Krankenhäusern. Und es gibt ein anspruchsvolles Begleitprogramm.

Portraitfoto
Portrait: Freiwilligendienst auf der Palliativstation
Irene Gillenberg: BFD als Start in den Ruhestand

Irene Gillenberg hat 35 Jahre als Krankenschwester gearbeitet. Jetzt, im Ruhestand, macht sie einen Bundesfreiwilligendienst (BFD Ü27). Eine Möglichkeit, für die sich zunehmend auch Rentner interessieren. Irene Gillenberg arbeitet sogar genau dort, wo sie früher hauptamtlich tätig war - auf der Palliativstation der Sana-Klinken in Remscheid. Ein Rollenwechsel, der funktioniert.

Gruppe, auf Treppe sitzend
Exkursion nach Berlin

Die Diakonie RWL bietet Freiwilligen im Rahmen der Bildungstage immer wieder die Gelegenheit zu interessanten Exkursionen. „Ich habe noch nie erlebt, dass eine so vielfältige Gruppe so eng und auf unterschiedliche Weise miteinander verbunden war“, erzählt ein Teilnehmer einer Exkursion nach Berlin. Weitere Berichte von Freiwilligen, die im November 2018 an dieser Fahrt teilgenommen hatten. 

Portrait
Blitzlichter aus den Seminaren: Gruppe 1804
Blind sehen

In der ersten Seminarwoche hatten sich die Leiter eine Übung überlegt: Eine Person erhält zwei Wattebäuschchen, die sie unter einer Augenbinde auf die geschlossenen Augen legt. Die Herausforderung ist, etwa eine Stunde lang von einem Partner durch die Gegend der Herberge geführt zu werden. Eine Stunde ist eine lange Zeit. So war erst Skepsis in den Gesichtern der Teilnehmer zu erkennen. Aber auch Neugierde. 

Portrait
Siegener Modell: Bausteine für die berufliche Zukunft von Geflüchteten

Geflüchtete, die einen Freiwilligendienst machen, wünschen sich häufig vor allem eins: Sie wollen sich in Deutschland eine sichere Zukunft aufbauen. Sie bringen oft nur bescheidene Sprachkenntnisse, aber große Hoffnungen und persönliches Potenzial mit. Der Freiwilligendienst soll ihnen dabei helfen, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, die deutsche Arbeitswelt kennen zu lernen und im Anschluss die richtige Ausbildung oder einen Job zu finden. Ein Projekt der Diakonie in Südwestfalen zeigt, wie das glücken kann. 

Portrait
Portraits: Interkulturelle Gemeinschaft im Freiwilligendienst
Büşra, Alexander, Marius, Esra, Alan und Thomas über das Miteinander in den Seminaren

Im Programm "InclusiveIncome" absolvieren junge Menschen aus Partnerprojekten in Südamerika gemeinsam mit Freiwilligen, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben, einen Freiwilligendienst in diakonischen Einrichtungen im Rheinland. Das Programm ergänzt das "Incomer"-Projekt der Diakonie RWL, in dem sich Freiwillige aus dem Ausland initiativ bewerben und einen Freiwilligendienst in diakonischen Einrichtungen in Westfalen und Lippe machen können. Das Programm wird gemeinsam von der Diakonie RWL und der Evangelischen Kirche im Rheinland organisiert. Teilnehmende aus dem Programm erzählen in kurzen Video-Interviews, was sie in ihrer Einsatzstelle und in den Seminaren kennengelernt und gelernt haben.

Gruppenfoto
Exkursion nach Rügen

Im Sommer 2018 haben wir uns mit einer sehr zusammengewürfelten Gruppe und unseren wunderbaren Gruppenleiterinnen Anne und Ulla, auf die Insel Rügen begeben. Insgesamt waren wir 25 Freiwillige und das aus ganz Nord Rhein Westfalen. Ein wirklich bunter Haufen, doch das hielt uns nicht davon ab, gut zusammenzufinden. Meine persönlichen Highlights, waren neben dem gut gewählten Programm, die gemeinsamen Abende, die wir jeden Tag zusammen verbringen konnten. Jede kleine Unterhaltung am Frühstückstisch und die Blicke in denen man sah, dass man denselben Gedanken hatte.

Portrait
Abschied von Michael Brausch
Vom Einzelkämpfer zum Zentrumsleiter

Über 33 Jahre hat Michael Brausch die Arbeit mit Zivildienstleistenden und Freiwilligen koordiniert, zunächst im Diakonischen Werk Rheinland und später, gemeinsam mit Jürgen Thor, im gesamten Verbandsgebiet der Diakonie RWL. Nun hat sich Michael Brausch in den Ruhestand verabschiedet. Seit dem 1. Februar 2018 ist Jürgen Thor alleiniger Leiter des Zentrums Freiwilligendienste. Ein Rückblick.

Portrait
Portrait: Geflüchtete im Freiwilligendienst
"In Deutschland ankommen": Ferial, Ahmed, Souzan und Yosef über ihre Erfahrungen im BFD

Die deutsche Kultur verstehen, einen Job finden, eine sichere Zukunft aufbauen – Das erhoffen sich viele Flüchtlinge, die bei der Diakonie RWL einen Freiwilligendienst machen. Mit großem Engagement, aber auch mancher Unsicherheit arbeiten sie in Altenheimen, Kliniken oder Beratungsstellen. Ihre Erfahrungen, Ängste und Wünsche haben sie jetzt in einer Text- und Videowerkstatt auf den Punkt gebracht.