Am Stand der Evangelischen Freiwilligendienste wurde viel diskutiert - zum Beispiel darüber, wie der Freiwilligendienst noch attraktiver werden kann, was die Politik tun muss und was diakonische und kirchliche Einrichtungen aus eigenen Kräften noch verbessern können. Gäste waren unter anderem Diakonie-Präsident Ulrich Lilie, die Sozialpolitische Vorständin der Diakonie Deutschland, Maria Loheide und Heinrich Bedford-Strohm, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland.
Am Stand der Evangelischen Freiwilligendienste gab es wieder prominente Besucherinnen und Besucher. Staatssekretär Andreas Bothe nahm sich über eine halbe Stunde Zeit, um mit Freiwilligen und Hauptamtlichen darüber nachzudenken, wie der Freiwilligendienst verbessert werden kann. Daneben gab es viele weitere Aktionen der Freiwilligendienste auf dem Kirchentag.
Die Evangelischen Freiwilligendienste sind auf dem Kirchentag in Dortmund mit Ständen und vielen Aktionen vertreten. Fotos und Videos vom ersten Tag am Stand mit prominenten Besuchern und vom Poetry Slam im Zentrum Jugend.
Der letzte Seminarblock im FSJ und BFD dient immer auch dem Rückblick auf ein besonderes Jahr. Und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gruppe S1802 haben dafür ein besonderes Format gewählt: "Mein FSJ auf einem Bild". Entstanden sind kleine Kunstwerke, die neue Perspektiven auf die Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Freiwilligendienst bieten.
In knapp zwei Monaten startet am 19. Juni der Deutsche Evangelische Kirchentag in Dortmund. Über die Hälfte der Besucher sind unter dreißig, haben eigene Themen, Fragen und Erwartungen. Auch viele junge Teilnehmer der Freiwilligendienste der Diakonie RWL sind dabei. Im Zentrum Jugend organisieren sie zum Bespiel inklusive Rollstuhl-Basketball-Turniere. Jürgen Thor, Leiter der Freiwilligendienste bei der Diakonie RWL, erzählt, was geplant ist.
"Digitale Lernwelten" war das Schwerpunktthema der didacta-Messe in Köln, die am 22. Februar zuende ging. Wer sich für "reale" Lernwelten interessierte, war am Stand der Freiwilligendienste der Diakonie RWL genau richtig. Im FSJ und BFD lernen die Teilnehmenden die Realität im sozialen Bereich kennen - in Kitas, in Altenheimen, der Behindertenhilfe, der Flüchtlingshilfe oder auch in Krankenhäusern. Und es gibt ein anspruchsvolles Begleitprogramm.
Irene Gillenberg hat 35 Jahre als Krankenschwester gearbeitet. Jetzt, im Ruhestand, macht sie einen Bundesfreiwilligendienst (BFD Ü27). Eine Möglichkeit, für die sich zunehmend auch Rentner interessieren. Irene Gillenberg arbeitet sogar genau dort, wo sie früher hauptamtlich tätig war - auf der Palliativstation der Sana-Klinken in Remscheid. Ein Rollenwechsel, der funktioniert.
Die Diakonie RWL bietet Freiwilligen im Rahmen der Bildungstage immer wieder die Gelegenheit zu interessanten Exkursionen. „Ich habe noch nie erlebt, dass eine so vielfältige Gruppe so eng und auf unterschiedliche Weise miteinander verbunden war“, erzählt ein Teilnehmer einer Exkursion nach Berlin. Weitere Berichte von Freiwilligen, die im November 2018 an dieser Fahrt teilgenommen hatten.
In der ersten Seminarwoche hatten sich die Leiter eine Übung überlegt: Eine Person erhält zwei Wattebäuschchen, die sie unter einer Augenbinde auf die geschlossenen Augen legt. Die Herausforderung ist, etwa eine Stunde lang von einem Partner durch die Gegend der Herberge geführt zu werden. Eine Stunde ist eine lange Zeit. So war erst Skepsis in den Gesichtern der Teilnehmer zu erkennen. Aber auch Neugierde.
Geflüchtete, die einen Freiwilligendienst machen, wünschen sich häufig vor allem eins: Sie wollen sich in Deutschland eine sichere Zukunft aufbauen. Sie bringen oft nur bescheidene Sprachkenntnisse, aber große Hoffnungen und persönliches Potenzial mit. Der Freiwilligendienst soll ihnen dabei helfen, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, die deutsche Arbeitswelt kennen zu lernen und im Anschluss die richtige Ausbildung oder einen Job zu finden. Ein Projekt der Diakonie in Südwestfalen zeigt, wie das glücken kann.