Engagierter Ruhestand

Die folgenden Porträts erzählen von Menschen, die sich nach ihrem Berufsleben für einen Freiwilligendienst entschieden haben – und dort weit mehr gefunden haben als eine neue Aufgabe: Begegnungen, tragfähige Beziehungen und die Erfahrung, mit Zeit und Aufmerksamkeit wirklich etwas zu bewegen. Sie zeigen, was möglich wird, wenn Erfahrung und Engagement einen verlässlichen Rahmen bekommen.

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Portrait: Engagierter Ruhestand im Bundesfreiwilligendienst
Sigrid Pecnik und Bernd Krapohl

In den Ruhestand gehen und dann auf der Couch sitzen – das war für Sigrid Pecnik und Bernd Krapohl undenkbar. Zumal die beiden Beamten erst 56 Jahre alt sind. Sie nehmen am "Engagierten Ruhestand" von Post, Postbank und Telekom teil. Das Programm bietet bis 2020 eine Rente ohne Abschläge, verpflichtet aber zu einem ehrenamtlichen Engagement oder einem Bundesfreiwilligendienst. Den machen Sigrid Pecnik und Bernd Krapohl jetzt bei der Diakonie.

Portrait
Portrait: Engagierter Ruhestand im Bundesfreiwilligendienst
Marion Sczepek: Aus einem Freiwilligenjahr wird dauerhaftes Engagement

Nach 39 Jahren bei Post und Telekom entschied sich Marion Sczepek für einen Freiwilligendienst in einem Essener Altenzentrum – und blieb. Aus dem Miteinander entstanden Beziehungen, die sie bis heute als Ehrenamtliche weiterführt: Sie begleitet Bewohnerinnen, die sonst niemanden haben, und leitet ihre eigene Gruppe.

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Portrait: Engagierter Ruhestand im Bundesfreiwilligendienst
Wenn Begegnung zum Engagement wird: Gudrun Wilbert über Nähe, Zuhören und das Da-Sein für andere

Nach einem langen Berufsleben noch einmal etwas ganz Neues beginnen und dabei für andere da sein: Gudrun Wilbert entschied sich für einen Bundesfreiwilligendienst in der Geriatrie. Im BFD fand sie dafür einen klaren, begleiteten Rahmen und eine Aufgabe, die sie als unmittelbar sinnvoll erlebt.

Nicht von 100 auf 0
Freiwilligendienst 60+ als Brücke in ein wirksames Engagement

Nicht von 100 auf 0: Jürgen Schwarzbeck entschied sich im Übergang in den Ruhestand für einen Bundesfreiwilligendienst. Er steht beispielhaft für Menschen 60plus, die ihre Erfahrung einbringen und wirksam mitgestalten könnten.