Samstag auf dem Kirchentag
Berichte von den Aktionen der Freiwilligendienste auf dem Evangelischen Kirchentag in Dortmund
Mehr Unterstützung der Politik für einen attraktiven Freiwilligendienst wünscht sich Ulrich Lilie im Gespräch mit Freiwilligen - und wendet sich gegen die Idee eines "sozialen" Pflichtjahrs: "Ich möchte mir nicht vorstellen, dass jemand ins Altenheim geht und jeden Abend im Spind einen Zentimeter abschneidet und sich sagt - nur noch so viel Tage - das wäre eine Katastrophe für alle Beteiligten".
Forderungen nicht nur an die Politik
"Die Freiwilligen sind die Mitarbeitenden der Zukunft - da müssen wir auch bereit sein, zu investieren", sagt Maria Loheide auf die Frage nach Fördermöglichkeiten für Freiwillige, die eine Unterkunft benötigen oder Sprachkurse besuchen wollen. Viele Einsatzstellen zeigten dabei großes Engagement, erzählte die Vorständin Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. Sie regte an, gute Modelle und Handlungsempfehlungen für die Förderung von Freiwilligen in diakonischen Einrichtungen zusammenzustellen.
Stimmen zum Abschluss
"Ich fand es selbst klasse, hier auf dem Kirchentag mit Freiwilligen ins Gespräch zu kommen, die ganz engagiert dabei sind" freut sich Jürgen Thor. Soviel Zeit dafür bleibt im Dientalltag als Leiter des Zentrums Freiwilligendienste nicht so oft. Marina Khanide von den Ev. Freiwilligendiensten (auf dem Foto links, mit Ute Gerdom) dankt allen Beteiligten unf freut sich über die gute Resonanz des Stands. "Dabei haben wir auch ein bischen von der Ecklage profitiert." So war der Stand von zwei Seiten zugänglich. Und die beteiligten Freiwilligen freuen sich über die guten Gespräche mit Politikern. Einige Stimmen als Rückblick im Video.
» Freitag auf dem Kirchentag
» Donnerstag auf dem Kirchentag




