Blitzlichter aus den Seminaren: Gruppe S1802
» Das Video weiter unten zeigt die Eröffnung der Ausstellung am 14. Mai 2019 und erste Interpretationen durch die Künstlerinnen und Künstler.
Im Mittelpunkt vieler Bilder stehen die Schicksale der Menschen, für die die Freiwilligen in ihrem Dienst gearbeitet haben. Ein Bild zeigt ein Herz, "das irgendwann auch aufhört zu schlagen" sagt eine Künstlerin, die ihren Freiwilligendienst in einem Krankenhaus gemacht hat. Das mit einer FSJ-Kollegin erstellte Bild zeigt, "dass man halt probiert, den Menschen ein möglichst schönes Ende zu ermöglichen, aber dass es auch vielleicht einen Punkt gibt, an dem es schöner ist, an ein Ende zu kommen".
Zwei andere Künstler haben ihren Dienst auf der Psychiatrie gemacht. Ihr Bild zeigt einen großen dunklen Haufen, "der soll die Seele darstellen und links oben die Sonne, das ist die Hoffnung", erzählen sie. Den meisten Menschen dort gehe es nicht gut, "darum ist der Haufen so dunkel, aber dazwischen ist auch ein bischen Gelb für die Hoffnung".
Auf den Bildern geht es aber auch um die eigenen Gefühle und Wertigkeiten. Den Anspruch zum Beispiel "dass man immer alles im Blick haben sollte", in den immer neuen überraschenden Situationen, die sich im Dienstalltag ergaben. "Dafür stehen die vielen bunten Augen auf dem Bild".











