Haupt-Reiter

9. Mai 2017

Leben erleben - wünsch dir was!

Singen, tanzen, jonglieren, basteln und beten – so bunt, gemeinschaftlich und berührend war auch der zweite Eventgottesdienst für Freiwillige. Eingeladen waren alle Freiwilligen, die im FSJ oder BFD ihren Dienst bei der Diakonie machen.

Jugendliche auf Kirchenbänken

Gottesdienst in der Kölner Trinitatiskirche 

Weitere Informationen
  • Kerzen
  • Jugendliche mit Holzbausteinen, auf denen Wünsche steheh
  • Before I die ... Mary my Boyfriend, be happy
  • Jugendliche mit Papier und Schere
  • Im Kreis sitzend
  • Auf Kirchenbänken
  • Grau im Wohngebiet
  • vier Jugendliche
  • Stehrad mit Antrieb für Mixer
  • Jonglage
  • Bei der Jonglage
  • Tafel
  • vorn in der Kirche
  • Band mit Gitarren
  • Jugendliche stellen Bausteine auf
  • Tafel
  • Rad
  • drei Jugendliche
  • am Tisch
  • ... mit Bällen
  • Im Kreis sitzend
  • Selbstportrait vor Foto

Die Veranstaltung mit rund 200 Freiwilligen in der Trinitatiskirche stand unter dem Motto: "Leben erleben - wünsch dir was". Dabei ging es um gute Wünsche für andere, aber auch um Wünsche für das eigene Leben. Und um das gemeinschaftliche Nachdenken darüber, welche Wünsche wirklich bedeutsam sind. Wünsche wurden auf Zetteln gesammelt und weitergegeben, Wünsche für das eigene Leben konnten auf Holzbausteine geschrieben und zu einer "Wunschlandschaft" zusammengestellt werden. 

In der Kirche vor der Kanzel

Wünschen lernen

Pfarrer Ulrich Christenn hatte zwei Jahre selbst  für die Diakonie  RWL Freiwillige begleitet. Mit persönlichen Erzählungen über eigene Wünsche (einmal im Programmheft des Kirchentags stehen) gelang es ihm schnell, Interesse an den Wünschen hinter den Wünschen zu entfachen. Gemeinschaft, Geborgenheit, Spiritualität zum Beispiel. Zettel mit guten Wünschen wurden getauscht. "Ich wünsche dir ein gelassenes Leben", fand ich auf meinem Zettel. Ein guter Wunsch.  

Jugendliche schneiden mit Scheren Buchstaben und Motive ins Papier als Vorlage für Batik und Graffitt. Foto: Sebastian Müller

Gemeinschaft erleben

Der Gottesdienst wurde umrahmt von kreativen Workshops. Im Angebot waren zum Beispiel das Erstellen von Graffittis, ein Einstieg in die Gebärdensprache, ein kleiner Jonglier-Workshop oder Improvisations-Theater. Daneben gab es die Möglichkeit, sich als Foto- oder Videoreporterin und Reporter zu betätigen. Die Fotos und Videoschnipsel zu diesem Bericht sind hier entstanden. 

An der Tafel: "Before I die..."

"Before I die..."

Welchen Wunsch möchte ich mir auf jeden Fall erfüllen, welcher Wunsch sollte erfüllt werden, bevor ich sterbe? Auf einer Tafel konnten solche Wünsche notiert werden. Darunter: "Meinen Freund heiraten", "Eine Familie gründen", "Glücklich sein" oder auch "Mich selbst besser kennenlernen". Sich selbst kennnenlernen? Die zufällig Umstehenden sind sich einig: Besonders dafür machen sie ihren Freiwilligendienst. Bei fast 50 Prozent der Freiwilligen festigt sich während des Jahres der Wunsch, später in einem sozialen Beruf zu arbeiten.

Bericht: Christian Carls
Fotos und Videos: Abdulraheem Albarazi, Jasmin Gueye, Jenik Hogl, Katrin Mesinger, Sebastian Müller, Laura Schäfer, Michelle Unterstab

Videoschnipsel aus der Veranstaltung folgen am Freitag, 12. Mai