Freiwilligendienst in jedem Lebensalter
Engagement nach dem Berufsleben
Der Bundesfreiwilligendienst steht Menschen jeden Alters offen. Gerade nach einem geregelten Arbeitsleben kann der verbindliche Rahmen für ein neues Engagement attraktiv sein: eine klare Aufgabe, abgesprochene Zeiten und die Einbindung in ein Team – zugleich ist der Dienst zeitlich begrenzt und gibt Gelegenheit, sich in einer neuen Rolle auszuprobieren.
Der Rahmen:
- ab 20,1 Wochenstunden, flexibel nach Absprache einteilbar – je nach Einsatz mit Zeiten vor Ort, unterwegs und teilweise mobil
- Krankenversicherung plus vollständige Sozialversicherung
- Taschengeld
- fachliche Begleitung und regelmäßige Fortbildungen – mindestens 12 Tage, im Lotsenprojekt deutlich mehr
- vielfältige Tätigkeiten, die individuell abgesprochen werden
- sechs bis 18 Monate.
Das Zentrum Freiwilligendienste der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe hat in den vergangenen Jahren mehr als 90 Menschen begleitet, die im Ruhestand einen Bundesfreiwilligendienst aufgenommen haben – in ganz unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern.
Aktuell: Begegnungslots*innen in Düsseldorf und Ratingen
Mit dem Modellprojekt REAL – Begegnungslots*innen im BFD 60plus entsteht ein neuer Einsatzbereich. Menschen über 60 engagieren sich in Einrichtungen der Quartiers- und Begegnungsarbeit: Sie kommen mit anderen ins Gespräch, begleiten erste Besuche von Gruppen und Angeboten und melden zurück, wo der Zugang schwierig ist.
Die ersten Begegnungslots*innen starten im Oktober/November 2026, weitere Einstiege sind im Laufe des Jahres 2027 möglich. Auch außerhalb des Projekts ist ein Bundesfreiwilligendienst jederzeit in anderen Tätigkeitsfeldern und Einsatzstellen möglich.
» Mehr zum Projekt "Begegnungslots*innen 60plus"'
» Anmeldung zur Auftaktveranstaltung am 28. August in Düsseldorf

